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Handelskalkulation
Vom Einkauf zum Verkaufspreis, Schritt für Schritt. Wer das Schema beherrscht, weiß genau, wo die Marge sitzt.
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Zum Warmwerden
Die Grundlagen, die schnell sitzen
Aufgabe 1
Die Stufen des Schemas
Nenne die Stufen der Vorwärtskalkulation vom Listeneinkaufspreis bis zum Barverkaufspreis in der richtigen Reihenfolge.
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Lösung
Listeneinkaufspreis, minus RabattZieleinkaufspreis, minus SkontoBareinkaufspreis, plus BezugskostenBezugspreis, plus HandlungskostenSelbstkostenpreis, plus GewinnBarverkaufspreis
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Aufgabe 2
Rabatt und Skonto unterscheiden
Was ist der Unterschied zwischen Rabatt und Skonto? Erkläre, wofür jeder gewährt wird.
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Lösung
Rabatt: Preisnachlass, etwa für Menge oder TreueSkonto: Nachlass für schnelle ZahlungRabatt wird zuerst abgezogen, dann Skonto
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Aufgabe 3
Was sind Handlungskosten?
Erkläre in eigenen Worten, was Handlungskosten sind und warum sie auf den Bezugspreis aufgeschlagen werden.
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Lösung
Alle Kosten des Betriebs neben dem WareneinkaufMiete, Löhne, Strom, VerwaltungSie müssen über den Verkaufspreis wieder hereinkommen
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Aufgabe 4
Der einfachste Schritt
Ein Füllfederhalter kostet laut Liste 45 Euro. Der Lieferant gewährt 10 Prozent Rabatt. Wie hoch ist der Zieleinkaufspreis?
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Lösung
40,50 Euro
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Mitten im Alltag
So kommt es im Betrieb wirklich vor
Aufgabe 5
Bis zum Bezugspreis
Der Bareinkaufspreis beträgt 39,69 Euro. Für 100 Stück fallen 25 Euro Fracht an. Wie hoch ist der Bezugspreis pro Stück?
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Lösung
39,94 Euro
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Aufgabe 6
Vom Bezug zum Verkauf
Der Bezugspreis eines Ordners beträgt 2,50 Euro. Die Handlungskosten liegen bei 40 Prozent, der Gewinn bei 20 Prozent. Wie hoch sind Selbstkostenpreis und Barverkaufspreis?
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Lösung
Selbstkosten: 2,50 mal 1,40 = 3,50 EuroBarverkauf: 3,50 mal 1,20 = 4,20 Euro
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Aufgabe 7
Das ganze Schema
Ein Bürostuhl hat einen Listenpreis von 180 Euro. Es gibt 15 Prozent Rabatt und 3 Prozent Skonto, dazu 8,50 Euro Fracht. Handlungskosten 35 Prozent, Gewinn 15 Prozent. Wie hoch sind Netto- und Bruttoverkaufspreis bei 19 Prozent Umsatzsteuer?
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Lösung
Netto: 243,60 EuroBrutto: 289,89 Euro
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Aufgabe 8
Der Fehler in der Kalkulation
Ein Kollege zieht bei einem Listenpreis von 200 Euro erst 3 Prozent Skonto und dann 15 Prozent Rabatt ab. Wo liegt sein Fehler, und ändert das etwas am Ergebnis?
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Lösung
Die Reihenfolge ist falsch, erst Rabatt, dann SkontoRechnerisch ergibt sich derselbe WertFachlich ist die Reihenfolge trotzdem festgelegt
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Zum Knobeln
Hier wird nachgedacht, nicht nur gerechnet
Aufgabe 9
Rechnung im Hundert
Die Selbstkosten eines Laptops betragen 750 Euro. Aufgeschlagen werden 12 Prozent Gewinn. Dem Kunden werden 2 Prozent Skonto und 5 Prozent Rabatt eingeräumt. Wie hoch ist der Listenverkaufspreis netto?
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Lösung
Barverkauf: 750 mal 1,12 = 840,00 EuroSkonto im Hundert: geteilt durch 0,98Rabatt im Hundert: geteilt durch 0,95Listenverkaufspreis netto: 902,25 Euro
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Aufgabe 10
Schwund einkalkulieren
Eine Rösterei kauft 500 Kilogramm Rohkaffee. Nach dem Rösten bleiben 400 Kilogramm. Die Bezugskosten betragen 2.145 Euro. Beurteile, durch welche Menge geteilt werden muss und warum.
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Lösung
Geteilt wird durch die Ausbeute von 400 KilogrammDer Schwund muss von der verkaufbaren Menge getragen werdenBezugspreis je Kilo: 5,3625 Euro
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Aufgabe 11
Bau deine eigene Kalkulation
Entwirf eine vollständige Vorwärtskalkulation für ein Produkt aus deinem Betrieb, vom Listeneinkaufspreis bis zum Bruttoverkaufspreis. Alle Prozentsätze sollen realistisch sein.
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Lösung
Woran du deine Aufgabe prüfstAlle Stufen des Schemas kommen vorRabatt, Skonto, Bezugskosten, Handlungskosten und Gewinn sind realistischDie Umsatzsteuer ist korrekt aufgeschlagenDu kannst jede Stufe begründen
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Aufgabe 12
Die Falle mit dem Festgewinn
Entwirf eine Kalkulation, in der statt eines Gewinnprozentsatzes ein fester Gewinnbetrag angesetzt wird. Wer aus Gewohnheit multipliziert, rechnet falsch.
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Lösung
Woran du deine Aufgabe prüfstDer Gewinn ist ein fester Betrag, kein ProzentsatzDer Text verleitet zum MultiplizierenDu kannst erklären, warum hier addiert wirdDie Aufgabe ist sachlich korrekt
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